Systemtechnik
1993 habe ich zuerst als Systemtechniker und ab 1995 als Abteilungsleiter in einer Firma gearbeitet, die für den reibungslosen Zustand eines Nachrichtenverteildienstes zuständig war. Mein Arbeitsgebiet umfasste Landesfunkhäuser in ganz Norddeutschland und ab 1994 auch Rostock und Schwerin. Schade, diese Firma wurde 1997 an einen Koreanischen Konzern verkauft und so wechselte ich dann ....
Bei dieser Firma war meine Aufgabe, ein System, bestehend aus einem Novell Netzwerk und einer Datenbankplattform auf Windows zu migrieren, hatte viel Spass gemacht und war auf die Dauer von 2 Jahren ausgelegt.
Kurz nach Ablauf der 2 Jahre bekam ich das Angebot, zuerst als Systemtechniker und im weiteren Verlauf dann als Fachbereichsleiter in einen Konzern zu wechseln, der in ganz Deutschland Einrichtungen betreute. Der Reiz an dieser Arbeit war, dass alle Einrichtungen reine "Insellösungen" waren, das heißt, direkte Kommunikation innerhalb des Konzern's gab es nicht, Mailverkehr nur eingeschränkt und auch nur an schönen Tagen möglich. Dass mich das reizte, lag auf der Hand und so ...
entwickelte ich im 1. Schritt ein Konzernumfassendes Netzwerk, es folgte als 2. ein Mailystem mit Exchange für alle Einrichtungen und Kliniken und dann als Abschluß ein zentrales Antivirensystem mit automatischem Update. Da durch Automatismen und Scripte mehr Zeit zur Verfügung stand, habe ich 2001 ein Intranet angefangen und ca. 6 Monaten später Konzernweit zur Verfügung gestellt.
Scheinbar war meine Arbeit so gut, dass ich zum IT-Direktor ernannt wurde....Wobei sich meine Arbeit nicht sehr von der des FBL unterschied, nur dass ich jetzt die Verantwortung trug, sowohl für meine Leute als auch für die Budgetierung der KonzernIT
Die nachfolgende Zeit möchte ich hier jetzt nicht wiedergeben, da sie sehr böse für mich ausgegangen ist, zu erwähnen vielleicht, dass durch "Einsparungsmassnahmen" alle, die über einem bestimmten Jahreseinkommen lagen, entfernt werden sollten, unter anderem auch durch Mobbing. Ich weiss nicht, ob es mich freuen sollte, dass der Personalleiter 3 Monate nach meinem Weggang ebenfalls seinen Hut nehmen durfte
Im Januar 2004 kamen dann die Operationen 3 und 4 und da ich mittlerweile als nicht mehr vermittelbar galt, habe ich das ganze Sammelsurium, also krank, arbeitslos und HartzIV hinter mir, bevor ich im April 2007 als "Erwerbsunfähiger" Rentner eingestuft wurde.