Diese Seite ist gedacht für die Mitarbeiter und Angestellten des DRK Krankenhauses in Berlin Westend.


Danke

Bitte, Ihr Lieben, verzeiht mir, dass ich euch nicht namentlich aufzähle, denn nichts wäre schlimmer, als einen von euch zu vergessen, denn dieser Dank ist an euch alle gerichtet.
Die Abteilungen Station 24, Station 4B, (die bestimmt am meisten von mir genervt waren), das Röntgen, die Jungs vom Transportdienst und die liebe Frau vom Ultraschall, die vergeblich nach dem 2. Baby gesucht hat, nur weil ich einen dicken Bauch habe, (nicht jeder Kaiserschnitt bringt ein Baby, ich bin nun halt mal etwas untergroß für mein Gewicht) und nicht zu vergessen zum Schluß die Helfer, die meist unsichtbar für die kleinen Annehmlichkeiten wie Essen bringen, Wasser reichen usw. sorgten, ihr Lieben,

IHR ALLE SEID OBERKLASSE

Die Herzlichkeit, die ich bei euch im Krankenhaus erleben durfte, ist so fantastisch gewesen, dass es dafür fast keine Worte gibt. Leider habe ich in den letzten 20 Jahren in keinem der Krankenhäuser, die ich kennenlernen mußte, etwas auch nur annähernd ähnliches erlebt wie bei euch. Das Motto, Menschen helfen Menschen, das Ihr euch zum Grundsatz erklärt habt, trifft in vollstem Umfang auf euch zu. Die Liebenswürdigkeit, die mich während meines Aufenthaltes bei euch ständig begleitet hat, ist unbeschreiblich gewesen und fing schon mit der Aufnahme an und wurde fortgesetzt mit der Transportabteilung. Auch im weiteren Verlauf habe ich nur freundliche und hilfsbereite Menschen bei euch kennenlernen dürfen, um so bemerkenswerter, weil euer Job ist wirklich hart genug, trotz allem gab es nie, na ja, fast nie, eine Art Unmut bei euch zu spüren.
Dass sich der Prof. dann am Wochenende auch noch telefonisch nach meinem Befinden erkundigt ist ein Ding, das es wohl auch nur bei euch gibt, denn das habe ich auch noch nie erlebt, obwohl an mir schon einige Professoren das eine oder andere rum, -auf und abgeschnitten haben.

Danke

Trotz allem bin ich der Meinung, dass ich mich ein klein wenig entschuldigen muss, denn mich zum Patienten zu haben ist bestimmt kein Kinderspiel gewesen, denn wenn ich daran denke, dass, wenn der Herr Müller gesucht wurde, der natürlich nicht im Zimmer, und schon gar nicht im Bett war, äh, tschuldigung vielmals.
Ihr wisst doch aber selber, dass die schlimmsten Patienten die Männer sind und ich bin doch auch nur einer, obwohl ich versucht habe, im Gegensatz zu meinen Artgenossen, euch so wenig wie möglich zur Last zu fallen. Vielleicht solltet ihr mich, wenn ich das nächste mal bei euch bin, wirklich mit dem Lasso einfangen, möglicherweise schafft ihr es ja dann, dass ich auch mal im Zimmer bin, wenn etwas anliegt.